Warum sorgt der HEADMAN® bei HiFi IFAs für Begeisterung?
Der neue Testbericht von Falk Visarius auf dem Blog HiFi IFAs geht dieser Frage mit einer bemerkenswerten Mischung aus technischer Expertise, Neugier und persönlicher Beobachtung nach. Er beschreibt, dass der A&L® HEADMAN® durch seine handwerkliche Fertigung, seine konstruktiven Entscheidungen und seine klare gestalterische Haltung auffällt. Besonders charmant ist dabei, dass Visarius dem Verstärker spontan den Spitznamen „Green Piece“ verleiht – inspiriert vom markanten Grünton, der ihm sofort ins Auge fällt und für ihn sinnbildlich für den Charakter des Geräts steht.
„Der HEADMAN® öffnet eine Bühne, die man in dieser Form nicht erwartet.“
Dieser Satz fasst sinngemäß zusammen, was Visarius im Hörtest erlebt: eine beeindruckende räumliche Darstellung, eine unmittelbare Dynamik und eine Detailauflösung, die ihn überrascht hat. Doch der Testbericht bleibt nicht bei klanglichen Eindrücken stehen. Er nimmt die Lesenden mit hinter die Kulissen von ALDERS & LANGE® und zeigt, wie eng unsere Unternehmensgeschichte mit der Entwicklung unseres Kopfhörer- & Line-Verstärkers verknüpft ist. Von der bewussten Materialwahl über die Fertigungsschritte bis hin zu den Überzeugungen, die unsere Arbeit prägen – all das fließt in seine Betrachtung ein.
Wer verstehen möchte, warum der HEADMAN® – Alders & Lange bei den Testern einen bleibenden Eindruck hinterlässt, findet im vollständigen Beitrag viele aufschlussreiche Einblicke.
Hier geht es zum Testbericht: Test High End Kopfhörerverstärker Alders & Lange Headman – Green Piece › HiFi-IFAs, Der Blog: HiFi Test Magazin für High End Audio & Stereo.
Was bedeutet Dynamik?
In erster Linie bezeichnet man Dynamik zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton eines Musikstücks. Oder zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton welcher durch ein Instrument wiedergegeben kann. Als Beispiel dient hier sehr gut ein Klavier. Dieses Instrument ist wie kein zweites in der Lage, sowohl extrem leise und auch sehr laute Töne wiederzugeben. Auch bei einem Sinfonieorchester spielt die Dynamik eine große Rolle – in erster Linie als Stilmittel, um die Dramatik eines Musikstücks zu steigern. Das Schöne ist, diesen Dynamikumfang kann man auch messen und so in Zahlen ausdrücken.
Und bei Verstärkern bezeichnet man den Störspannungsabstand zwischen dem Grundrauschen und Nutzsignal oft ebenfalls als Dynamikumfang. Das ist aber nicht ganz richtig, weil man sich bei diesen Messungen üblicherweise auf standardisierte Bezugspegel bezieht, z.B. 1 Volt Ausgangsspannung bei Vorverstärkern und CD-Spielern und 5 Watt Ausgangsleistung bei Endverstärkern und nicht auf die maximal möglichen Ausgangsspannungen und Leistungen.
Es gibt auch einen Begriff von Dynamik, den man nicht so einfach messen kann…
In der reinen subjektiven Wahrnehmung gibt es auch Unterschiede.
Zum Beispiel bei Lautsprechern. So werden im allgemeinen Hornlautsprecher als dynamischer gegenüber normalen Lautsprechen bezeichnet. Das ist natürlich auch dem besonderen Konstruktionsprinzip geschuldet. Im Allgemeinen haben Hornlautsprecher einen besseren Wirkungsgrad, geringere Verzerrungen und eine ausgeprägte Richtwirkung. Dadurch wirkt der Klang direkter und eben „dynamischer“. Auch werden oft elektrostatische oder magnetostatische Lautsprecher als dynamischer wahrgenommen, hier liegt es in erster Line an den sehr dünnen Membranen dieser Lautsprecher, die dem Musiksignal besser folgen können als „normale“ Lautsprecher.
Das gilt auch für andere Wandler wie Kopfhörer und Tonabnehmersysteme. Diese Unterschiede sind bei allen Wandlern, die elektrische Spannung in mechanische Bewegung und umgekehrt wandeln, am besten wahrnehmbar. Hier können sich Unterschiede im Material, im Gewicht der bewegten Massen und natürlich auch andere schaltungstechnische Details stark auswirken.
Aber auch Verstärker oder CD-Spieler werden teils als dynamischer oder weniger dynamisch wahrgenommen. Das kann mit der speziellen Schaltungstechnik zusammenhängen. Oder mit der Interaktion mit Lautsprechern oder Kopfhörern. Aber hier bewegen wir uns ganz klar im Bereich der individuellen Wahrnehmung. Schließlich ist es eine persönliche Sache, wie stark klangliche Aspekte wahrgenommen und bewertet werden.
Letztendlich sollte man eines nicht vergessen: Der Spaß an der Musik ist wichtiger, als alles andere…
